Gedächtnisprotokoll

Im Gedächtnisprotokoll hältst du fest, was genau geschehen ist. Es dient dir als Gedächtnisstütze für etwaige spätere Verfahren und sollte von dir selbst, einer/m Anwält*in oder einer Rechtshilfegruppe unter Verschluss bewahrt werden. Daneben dient es der Dokumentation von Polizeigewalt. Beim Schreiben immer daran denken: Je genauer das Protokoll ist, desto besser kann später auf mögliche Anklagepunkte reagiert werden. Ungenaue Protokolle nutzen dir und deinem/r Anwält*in später wenig.

Bitte schildere so detailliert wie möglich den Geschehensablauf.
Die folgenden Punkte sollen dir als Orientierung dienen:

Weitere Hinweise zum Erstellen eines Gedächtnisprotokolls:

Das Protokoll sollte möglichst bald - am Besten direkt nach der Festnahme - geschrieben und danach sicher verwahrt werden (z.B. verschlüsselt, bei einem/r Anwält*in, einer Rechtshilfegruppe). Beim Versenden per E-Mail solltest du unbedingt Verschlüsselungstechniken nutzen!

Weitere Informationen zu Verschluesselungstechniken.